Lokale Presseberichterstattung

  • Zuerst einmal gibt es keine Fußgängerzone in der Bodestr. (hier befindet sich übrigens ein Polizeirevier - das sollte man also wissen können). Dann fährt man mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Fußgängerzone, wenn man schneller als Schrittgeschwindigkeit fährt. Die richtige Formulierung lautet vermutlich, dass ein Kfz der Streife auffiel, als es verbotenerweise in die Fußgängerzone des E-Damms einfuhr. Und wenn man den E-Damm weiter (!) stadteinwärts fährt, kommt man selten an der Haltenhoffstr. raus. Möglicherweise ist hier die Heisenstr. gemeint, um dann über Rehbock- und Callinstr. zum Schneiderberg zu gelangen, dort in Richtung Haltenhoffstr. (!) abzubiegen und dort vor Erreichen der Haltenhoffstr. an der Kreuzung mit der Schaufelder Str. zu verunfallen. Dass diese Art von Auto noch nie Daimler Benz hieß - geschenkt. Hilfreich ist eine derartige Bezeichnung für ein allgemein als Mercedes bekanntes Auto allerdings nicht.


    Edit: Wer hier jetzt einen Beifahrer hatte - Punto oder Mercedes - ist aus der PM nicht klar herauszulesen.

    Einmal editiert, zuletzt von strunz ()

  • Strunz, ich mag das Kleinteilige eigentlich nicht, aber wenn Du es nochmal nachliest, wirst Du über die Fußgängerzone an und nicht in der Bodestraße lesen können. Die gibt es durchaus, ist dem E-Damm zugehörig und beginnt an der Kreuzung. Der Benz ist dem Text nach auch nicht mit überhöhter Geschwindigkeit in der Fußgängerzone gefahren, sondern schon mit überhöhter Geschwindigkeit dort hineingefahren. Dann flüchtet er auf dem E-Damm stadteinwärts und nun - da hast Du Recht - kommt für den Ortskundigen der Break.


    Haltenhoffstraße passt jetzt nicht, aber wir finden schon im nächsten Satz den ersten Hinweis. Am Schneiderberg kommt das Finale - und so steht es wiederum in dem Artikel - ja auch wenig später. Dafür muss man wohl schon nochmal abgebogen sein, möglicherweise war es ja sogar eine Rundfahrt.


    Während der Beifahrer in dem Fiat leichte Verletzungen zuzog, wurde der Fiat-Fahrer eingeklemmt. Das geht für den aufmerksamen Leser hingegen wieder recht deutlich aus dem entsprechenden Satz hervor.


    War noch was? Ach ja, Daimler ... naja gut, geschenkt. Eindeutig auch ein Punkt für Dich.


    Seit wann genau liest Du diese Meldungen mit der Lupe?

    Einmal editiert, zuletzt von Svennypenny ()

  • Die Grammatikprüfung von Word ist jetzt nicht sooo schlecht.

    Zitat

    Die Beamten leiteten gegen ihn ein Strafverfahren wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

  • Morchi Morchi bitte, korrigieren:

    Zitat

    Der mutmaßliche Unfallverursacher, stieg aus dem demolierten Mercedes und rannte zu Fuß davon.

  • Die Frage ist doch viel eher, warum man einen Zeugenaufruf mit einem derart verschwurbelten Text veröffentlicht.


    Ich habe nach einer derartigen Meldung gestern gesucht, weil in der Qualitätspresse darüber noch nicht sehr viel zu finden war und wie wir alle wissen, arbeit Morchi gern genau solche Meldungen ab. - Zu meinem Erstaunen hat er aber die ganzen Fehler entfernt und daraus etwas halbwegs sinnvoll Lesbares gemacht. Übrigens mit der Angabe, dass der Mercedes den leicht verletzten Beifahrer beförderte und nicht der Fiat.

  • Ja gut, mir egal jetze. Sich damit weiter zu beschäftigen, ist den Einsatz weiterer kostbarer Lebenszeit nicht wert. Für mich jedenfalls nicht. ;) Ruhigen Tag noch.

  • Svenny, konkret auf diesen Fall bezogen hast du recht, aber ich glaube strunz ging es nicht darum, sich an diesem Text abzuarbeiten. Ich denke er will generell aufzuzeigen, dass solche Pressemitteilungen gepaart mit einem unterdurchschnittlich begabten Journalisten wie das Morchner für Zeitungsartikel verantwortlich sind, die inhaltlich schlicht falsch sind und Stimmung gegen bestimmte Gruppen macht.

  • Die Streife ist aufm Gülleteppich weggerutscht. Da,wo vorhin noch diese seltsammen rotweissen Metallstreichhölzer aus der erdeguckten,kann jetzt jeder lang fahren und das Fluchtfahrzeug gewechselt habe ich in der Eilenriede.