Premier League

  • Die Unermüdlichkeit haben sich die Citizens über Jahre erarbeitet. Sie glauben (fast) immer an sich, auch bei Zwei- und Dreitorerückständen. Weil sie in der Vergangenheit gewachsen sind. Fast 200 Punkte in zwei Jahren geholt haben. Dieses Selbstvertrauen holt man sich nicht in vier Wochen, nicht in vier Monaten. Dieses Selbstverständnis, zu den besten der Welt zu gehören. Dortmund etwa braucht noch lange, um da wieder hinzukommen, wo sie vor acht Jahren gewesen sind. Die haben immer wieder mal gute Phasen. Spielen oben ein bißchen mit. Aber eben ohne Titel. Ohne das i-Tüpfelchen. Der Aufbau einer solchen Mannschaft dauert natürlich auch und wurde in der Vergangenheit laufend gestört. Das holt keiner in einem Transfersommer auf.


    An den internationalen Erfolgen der PL-Spitzenklubs kann man inzwischen auch wieder sehen, daß es Geld für Erfolg braucht. Falls Geld nicht reicht, braucht es mehr Geld. Man muß es auch sinnvoll einsetzen, klar. In den letzten Jahren haben sie deswegen eine Vielzahl von ausländischen Trainern, Assistenten und Kaderplanern verpflichtet. Zahlt sich aus. Ob man die Geldquellen und manche Nebenwirkungen gut findet, steht auf einem anderen Blatt.


    Und jetzt: Go, Liverpool, go. Holt euch endlich den Titel.

  • Pochettino hat lange Zeit ganz beachtliche Erfolge mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln errungen. Ich glaube, ganze anderthalb Jahre lang hat Tottenham nicht einen einzigen Spieler verpflichtet, weil das Stadion so teuer wurde. Nach dem verlorenen CL-Finale war aber vielleicht die Luft raus. Schade. Hut ab vor dem Erreichten.