Eure Autos

  • Meinst du das ernst?

    Natürlich kommt es auf die Nutzer an, aber wenn ich Milch ausschütte stinkt es, und wenn ich gegen einen Poller rempel gibt es eine Beule.

    Die meisten Autos erreichen heute (bei ein bißchen Wartung) über 300.000km. Keinstwagen kenne ich zu wenig (da frag Stephan), da ist alles dünn und sparsam ausgelegt, aber ab Mittelklasse spätestens ist quasi flächendeckend eine fast unglaubliche Haltbarkeit eingekehrt,


    Das ist gerade ein wunder Punkt bei dir -kauf die nächste Karre mit Scheckheft, was ein bißchen Indiz für gute Behandlung ist. Kuck dir die Polster an...


    Mir bietet das Herz, wenn ich sehe was heute prämiert in die Presse geht, um den Elektrowahn voranzutreiben.

    Einmal editiert, zuletzt von mustermann ()

  • Die meisten Autos erreichen heute (bei ein bißchen Wartung) über 300.000km

    Nicht das ich mich damit auskenne, aber anhand von Gesprächen mit KFZ-Mechanikern, Autoverkäufern und anderen vom Fach ist genau das halt nicht mehr so der Fall. Wo es genau diese Autos früher noch hier und da gab, ist dies wohl heute so gut wie gar nicht mehr zu finden. Natürlich kann man immer wieder alles instandsetzen und weiterfahren. Ich rede aber von einem Auto, was sozusagen problemlos die KM auf die Uhr bekommen hat.

  • Selbst Tesla Innenräume und Spaltmaße sehen nach ein paar Jahren und 100k+ km ziemlich erbärmlich aus.

    Da ist dann doch noch ein Unterschied zu den "normalen" Autobauern.

    Welche ""normalen Autobauer" sind das denn, deren Karren nach über 100.000 km nicht wie durch den Arsch gezogen aussehen? Zumindest VW kann damit ja nicht gemeint sein.

    Ich bin selber überrascht, dass ich das schreibe, aber mein Ford Focus sieht nach 135.000 km sowohl aussen als auch innen noch ziemlich gut aus.

  • Die Diskussion driftet ja ganz schön ab. Die Frage wie viele Elektroautos mit mehr als 100.000km schon begutachtet wurden steht noch im Raum.


    Ich saß bisher in drei Teslas, alle unter 80.000km. Einen wirklichen Unterschied konnte ich zwischen dem fast neuen und dem mit knapp 80k km nicht feststellen.


    Aus meiner Sicht ist das die gleiche aus Mythen und Legenden bestehende Diskussion, die immer geführt wird, wenn es um E-Autos geht. Verstehe auch nicht warum einem da das Herz bluten sollte. Aber das könnte auch wieder daran liegen, dass ich allgemein den hohen Stellenwert von Autos nicht nachvollziehen kann

  • über 300.000km. Keinstwagen kenne ich zu wenig (da frag Stephan),

    "80.000 km schon?! Oha! Da fängt es an, schwierig zu werden!"
    "HUNDERTFÜNFUNDZWANZIGTAUSEND??? MIT DEM ERSTEN MOTOR??! WIE HASTE DENN DAS GESCHAFFT!??!"

    :weinen:


    (Aber! Meiner ist natürlich Bj. 2003. Bei den neuen mag das anders aussehen)

  • 300.000 km ist natürlich eine Ansage, mir geht es aber va darum, dass auch ein modernes Auto nicht mit 80Tkm abgerockt sein muss. Technisch sieht es natürlich anders aus als zB beim unkaputtbaren MB 200 D aus den 70ern usw...

    Unterschied zwischen E und Verbrenner? Nicht unbedingt, Spaltmasse, Innenraum usw waren ja angesprochen. E-Antrieb wird man sehen, Akkus ???

  • ...


    Aus meiner Sicht ist das die gleiche aus Mythen und Legenden bestehende Diskussion, die immer geführt wird, wenn es um E-Autos geht. Verstehe auch nicht warum einem da das Herz bluten sollte. Aber das könnte auch wieder daran liegen, dass ich allgemein den hohen Stellenwert von Autos nicht nachvollziehen kann

    Mein Herz blutet, weil da Autos in die Schrottpresse geschoben werden, deren unschlagbare Energiebilanz gerade erst kommen würde, und die kein Neupridukt je aufholen kann.


    Die sind da, und müssen nicht produziert werden.

  • Tja, ich fürchte, ihr habt recht und der Sion wird es nie auf die Straße schaffen.

    Dabei brauche ich doch einen Ersatz für meinen 15 Jahre alten VW Truthan, welcher nun seine 220k recht problemlos gelaufen ist, aber inzwischen doch schwächelt.

    Zukünftig werde ich das Auto vor allem am Wochenende brauchen und da erscheint mir der Sion ideal, da groß genug und vom Preis erschwinglich. Die Probefahrt im Ur-Sion hatte mich damals überzeugt, die Karre wirkte irgendwie wertig, recht gut verarbeitet und das Fahren hat irre Spaß gemacht.

    Kennt jemand eine Alternative?

  • witzig, ich habe dich komplett anders verstanden. Presse war für mich journalistisch und prämiert dann eben Preisträger mäßig.

  • Kennt jemand eine Alternative?

    Wenn er es denn nächstes Jahr zur Serienreife schafft:

    https://www.e-go-mobile.com/de/modelle/e.go-life/

    viel zu klein für unsere Familie. Ab und zu fahren wir gerne 100 km auf unsere Urlaubsinsel Fehmarn. Das klappt damit nicht.

    Tja, Morgen geht mein Touran hoffentlich durch den TÜV und dann verbringen wir weitere zwei Jahre mit der Karre. Wie jemand hier schrieb ist das eigentlich auch sinnvoll.

  • Hm, Einspruch,

    Stattgegeben. ;-)


    Du hast recht, meine Sicht ist seeeehr subjektiv und ich habe dementsprechend überspitzt.


    Ich finde aber tatsächlich nicht, dass die etablierten Autobauer Qualität gemäß ihrer (und der technischen) Möglichkeiten anbieten. Wenn man als Marktführer die Steuerkette groß anpreist und dann kommt ein Desaster wie bei so ziemlich allen TSI heraus, finde ich das schwach. Noch mehr, da es sich nicht auf eine Motorengeneration beschränkt, sondern über mehrere erstreckt.


    Es muss ja nicht immer gleich der große Motorschaden sein. Kleineres Beispiel: Die Scheibenwaschwasserleitung fürs Heck: Ich habe keine Ahnung, für wie viele Kofferraumöffnungsvorgänge diese verpissten Plastikschläuche konstruiert wurden, ich erwarte bei einem Wagen, der für 25.000 € gelistet ist, dass da hochwertigere Materialien verarbeitet werden. Ein anderes Beispiel ist der Fensterheberhebel beim MB Sprinter. Mindestens einmal im Jahr brechen diese scheiß Dinger raus. Warum verbaut man sowas überhaupt, noch dazu in einem Nutzfahrzeug, das ja eigentlich für hohe Beanspruchung gebaut wird?


    Sicherlich hängt es auch immer davon ab, wie und wieviel man ein Kfz bewegt und mir ist auch klar, dass alles, was sich bewegt, irgendwann zum Verschleiß neigt. Aber wie der niedersachse schon schrieb, unterhalte dich mal mit Mechanikern einer freien Werkstatt, die werden dir über jede Marke und jede Baureihe Dinge erzählen können, wo du dich fragst, wie sowas bei all dem technischen Fortschritt passieren kann.


    Böse Zungen (ich natürlich niemals!) würden von geplanter Obsoleszenz sprechen, aber das ist natürlich nur ein Märchen der linksgrünversifften Kommunistenspinner.

  • Ich denke schon, dass die ihr bestes versuchen.

    Und kann nur sagen, dass ich umso mehr Ärger mit den Kisten hatte, umso älter sie waren


    Wirklich - es ist alles haltbarer heute, als vor 40 Jahren. - Also verdreifacht.

  • Das Problem mit den zt schon fast systemischen Fehlern und der Verweigerung von Rückrufen ist natürlich noch so eine Sache für sich, siehe Steuerketten, gutes Beispiel. Ich habe den direkten Vergleich zwischen VW und BMW, bei letzteren denke ich manchmal, die rufen lieber einmal zu viel zurück, während VW sich scheinbar manchmal gar nicht rührt. (Obwohl BMW sich beim Steuerkettenproblem bei den Diesel zuletzt wohl auch sehr geziert hat, habe ich zugegeben aber nur am Rande verfolgt, weil mit Benziner nicht betroffen).

    Auf der anderen Seite: wir haben noch einen 2002er VW Lupo im "Portfolio ", der ist mit 120 Tkm noch so prima, wir denken gar nicht daran, den zu verkaufen (und haben damit mehr Autos, als wir zeitgleich fahren können :engel: duck und wech...).

  • mustermann, ich kann von deinen drei Sätzen wirklich keinen unterschreiben - im Gegenteil. Ich glaube auch, die sollen nicht so lange halten, wie sie könnten. Schau dir z.B. mal einen 5er BMW aus der E60er Reihe an. Die findet man im gebrauchten Zustand bei 300.000 KM innen in einem oft guten Zustand (Fahrersitz mäßig, Rest oft gut). Der Rest unter der Motorhaube ist aber nicht mehr längerfristig zu gebrauchen (sagen die Fachleute). Genau das war beim Vorgänger E39 anders.